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Zusammenfassung und Literatur

Zusammenfassung:

Um die zahlreichen speziellen Aspekte des Frauensports besser verstehen zu können, wurden in diesem Modul die biologischen Grundlagen der Frau dargestellt. Dabei wurden verschiedene Themen der Anatomie und Physiologie geschlechtsspezifisch beleuchtet. Es wurden die inneren und äußeren Organe vorgestellt, die das weibliche Geschlecht determinieren. Sie stellen den größten anatomischen Unterschied zwischen den Geschlechtern dar. Daher spricht man auch von den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen. Die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale vollzieht sich in der so genannten gynäkologischen Reifeentwicklung während der Pubertät. Diese kann nach den Tannerstadien in bestimmte Phasen eingeteilt werden. Ursache der damit einhergehenden somatischen Veränderungen ist die Ausschüttung von weiblichen Sexualhormonen. Es beginnt die fortpflanzungsfähige Phase der Frau, die nach außen durch die periodisch wiederkehrende Menstruation charakterisiert ist. Gesteuert wird der Menstruationszyklus über die hypothalamo-hypophysär-gonadale Achse, ein komplexes hormonelles Regulationssystem. Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren, die dieses komplexe System stören können. Dazu zählt auch sportliche Betätigung unter bestimmten, noch nicht völlig geklärten Voraussetzungen (Kaloriendefizit, Stress, Übertraining,..). Die Brust der Frau ist ein charakteristisches äußeres Zeichen des weiblichen Geschlechts, welches auch bei der sporttreibenden Frau ein zentrales Thema darstellt. Besonders bei pathologischen Veränderungen wie Brustkrebs kommt sportlicher Betätigung (Sport in der Krebsnachsorge) eine herausragende Rolle zu. Männer und Frauen unterscheiden sich aber nicht nur hinsichtlich der Geschlechtsmerkmale, sondern auch bezüglich der Leistungsvoraussetzungen aus anatomischer, physiologischer und konstitutioneller Sicht. Die enorme Verbesserung der sportlichen Leistungen durch Frauen in der zeitlichen Entwicklung gerade im zweiten Teil des letzten Jahrhunderts und die dadurch verringerte Leistungsdifferenz zwischen den Geschlechtern zeigt neben den genannten Aspekten auch den Einfluss von Faktoren, die traditions- oder gesellschaftsbedingt sind.

Literatur:

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Weiterführende Literatur:

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Quellen:

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3. Holthaus: Fa. Holthaus Medical GmbH & Co KG.

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5. Triumph International AG: Online im Internet: URL: http://www.triumph-international.de [Stand 2003-08-31].