Hormonelle Regulation des Menstruationszyklus

Grundlagen zur hormonellen Regulation

Die hormonelle Regulation des reproduktiven Systems erfolgt auf 3 Organebenen:

Man spricht daher auch von der hypothalamo-hypophysär-gonadalen Achse (HHGA).

Das zentrale Steuerungshormon ist das hypothalamische Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH), welches in der Hypophyse in Abhängigkeit von der Zyklusphase die Synthese und Sekretion des follikelstimulierenden (FSH) und des luteinisierenden Hormons (LH) bewirkt.

Diese Hormone gelangen über den Blutkreislauf in die Ovarien und führen dort zur Produktion und Ausschüttung der weiblichen Sexualhormone, der Östrogene und Gestagene . Die wichtigsten Vertreter sind das Östradiol und das Progesteron.

Die Regulation dieser Mechanismen erfolgt über ein Regulationssystem mit multiplen Rückkopplungsschleifen, auch Feedbackmechanismen genannt.

Auf allen genannten Ebenen existieren Feedbackschleifen, die zu einer Stimulation (positive Rückkopplung) oder einer Hemmung (negative oder inhibitorische Rückkopplung) der Hormonproduktion führen.

Die biologischen Wirkungen der weiblichen Sexualhormone (15)

Die weiblichen Sexualhormone führen zu einer Vielzahl von physiologischen Veränderungen, die aus sportmedizinischer Sicht von großem Interesse sind.

Östrogene haben folgende Wirkungen. Sie

Gestagene haben folgende Wirkungen. Sie


Östrogene und Gestagene sind zyklusphasenabhängig großen Schwankungen unterzogen. Sie führen zu zahlreichen physiologischen Veränderungen, die für sportlich aktive Frauen von Bedeutung sind.