spomedial - Sportmedizin interaktiv lernen


Sport im höheren Lebensalter

Altern ist primär nichts Negatives. Auch wenn die Biologie dazu führt, dass im Laufe des Lebens vermehrt Verschleißerscheinungen auftreten und damit die kompensatorischen Reserven aller Organe und Systeme geringer werden, so ist damit doch gleichzeitig eine immer stärkere Differenzierung von vor allem geistigen Fähigkeiten verbunden. Wir sprechen im Zusammenhang mit diesem Reifungsprozess auch von der Altersweisheit (1).

Die Menschen im höheren Lebensalter sind im Vergleich zu früher erheblich mobiler geworden. Dies führt zur Auseinandersetzung mit folgender Frage: Wie können wir mit Hilfe von Bewegung, Sport und Spiel die Lebensqualität älterer und sehr alter Menschen erhalten und verbessern? Vor allem die Frage nach geeigneten Sportarten, Belastungsintensitäten und -umfängen wird immer mehr zu einer Herausforderung.

Im nachfolgenden Kapitel wird zunächst Bezug genommen auf die Mechanismen des Alters sowie auf einschlägige Alterstheorien. Anschließend sollen die mit dem Altern verbundenen körperlichen Erscheinungen im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit betrachtet werden. Abschließend werden einige Ansätze zu Bewegung und sportliches Training im Alter vorgestellt.

Lernvoraussetzungen:

  • Grundkenntnisse über die Physiologie des Menschen
  • Grundkenntnisse über die motorischen Fähigkeiten
  • Grundkenntnisse der Trainingswissenschaft

Lernziele:

Im folgenden Modul werden Sie

  • die Mechanismen, die das Altern bedingen kennen lernen.
  • das Altern auch von seiner positiven Seite verstehen lernen.
  • den Umfang der Leistungsfähigkeit im höheren Lebensalter erfassen.
  • Kenntnisse über die praktische Umsetzung von Übung, Training und Sport mit Menschen im höheren Lebensalter in Abhängigkeit der jeweiligen physiologischen Fähigkeiten erwerben.