spomedial - Sportmedizin interaktiv lernen


Haut

Die Haut ist ein lebenswichtiges Organ und bedeckt die Oberfläche des Körpers. Bei mittlerer Körpergröße beträgt die Gesamtfläche etwa 2 m2. Die Haut schützt die unter ihr liegenden Gewebe gegen chemische und physikalische Schäden und vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Über die Haut erfolgt ständig eine leichte Verdunstung von Wasser (Perspiratio insensibilis).
Durch die Blutgefäße der Haut, die sich entsprechend der Temperatur der Umgebung und der Verhältnisse im Körper selbst verengen oder erweitern, wird in Kombination mit der Verdunstung der Wärmehaushalt des Körpers wesentlich reguliert. Die Haut verhindert ein zu starkes Austrocknen des Körpers, unterstützt gleichzeitig jedoch ebenfalls die Ausscheidungsfunktion der Niere durch die Schweißproduktion. Neben diesen Aufgaben kommt der Haut die Funktion eines Sinnesorgans zu, indem verschiedene Sinnesrezeptoren Druck-, Schmerz- und Temperaturempfindungen an das zentrale Nervensystem vermittelten. Darüber hinaus ist die Haut ein großer Energiespeicher des Organismus, indem Fette in unterschiedlichem Umfang im Bereich der Unterhaut (Unterhautfettgewebe) gelagert werden. Diese Energiespeicher bieten auch normalgewichtigen Personen die Möglichkeit, lange Zeit ohne die Aufnahme von Nahrung zu überleben. Großflächige Verletzungen der Haut (beispielsweise tiefe Verbrennungen von mehr als 50 % der Körperoberfläche) stellen lebensgefährliche Verletzungen dar.

Der folgende Kurs informiert über:

  • Den anatomischen Aufbau der Haut und ihrer Anhangsorgane
  • Die Funktionen der Haut als Schutz- und Hüll- und Speicherorgan

Lernziele: Übergeordnetes Wissen über Bau und Funktion der Haut und deren Anhangsgebilde. Verständnis der Bedeutung der Haut im Bereich des Sports

Lernvoraussetzungen: Detaillierte Informationen zur Funktion der Haut bei der Thermoregulation und der Haut als Sinnesorgan; die für das Verständnis des Kurses Haut von Bedeutung sind, finden sich in den Kursen:

  • Sport unter speziellen Bedingungen
  • Sinnesorgane