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Erythema chronicum migrans

Zecken können das Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME)-Virus übertragen, und/oder viel häufiger ein Bakterium, die Spirochäte Borrelia burgdorferi.
Letzteres ist für die Entwicklung des Erythema chronicum migrans verantwortlich. Dabei entwickelt sich an der Stelle des Zeckenbisses ein helllivides, sich zentrifugal ausbreitendes Erythem. Subjektiv besteht oftmals ein mäßiges Brennen. Das Erythem breitet sich innerhalb einiger Wochen oder Monate über den gesamten Körper aus mit zentraler Abblassung.
Bei nicht erkannter Spirochäteninfektion sind als Spätfolge neurologische und kardiale Störungen, und Gelenkentzündungen (Arthritiden) bekannt.
Die Therapie besteht daher beim früh erkannten Erythema chronicum migrans aus einer oralen antibiotischen Therapie, bei Organbeteiligung wird eine intravenöse antibiotische Therapie erforderlich.