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Bau und Funktion der Haut

Zusammenfassung

Die Haut bedeckt als lebenswichtiges Organ die Oberfläche des Körpers. Sie schützt die unter ihr liegenden Gewebe gegen chemische und physikalische Schäden und vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Über die Haut erfolgt ständig eine leichte Verdunstung von Wasser. Durch die Blutgefäße der Haut, die sich entsprechend der Temperatur der Umgebung und der Verhältnisse im Körper selbst verengen oder erweitern, wird in Kombination mit der Verdunstung der Wärmehaushalt des Körpers wesentlich reguliert. Die Haut verhindert ein zu starkes Austrocknen des Körpers, unterstützt gleichzeitig jedoch ebenfalls die Ausscheidungsfunktion der Niere durch die Schweißproduktion.

Neben diesen Aufgaben kommt der Haut die Funktion eines Sinnesorgans zu, indem verschiedene Sinnesrezeptoren Druck-, Schmerz- und Temperaturempfindungen an das zentrale Nervensystem vermittelten. Darüber hinaus ist die Haut ein großer Energiespeicher des Organismus, indem Fette in unterschiedlichem Umfang im Bereich der Unterhaut (Unterhautfettgewebe) gelagert werden.

Literatur

1. Brandis von HJ, Schönberger W: Anatomie und Physiologie. Gustav Fischer Verlag Stuttgart, 7. Aufl. 1988.

2. Hollmann W, Hettinger T: Sportmedizin - Grundlagen für Arbeit, Training und Prävention. Schattauer, Stuttgart, 4. Aufl. 2000.

3. Schmidt RF, Thews G: Physiologie des Menschen. Springer Verlag, Berlin, 27. Aufl. 1997.

4. Silbernagel S, Despopoulos A: Taschenatlas der Physiologie. Thieme Verlag, Stuttgart, 5. Aufl. 2001

Weiterführende Literatur

  • Benninghoff A, Drenckhahn, D: Anatomie - Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie. Urban & Schwarzenberg Verlag, Berlin, 16. Aufl. Bd. 1, 2003.
  • Hollmann W: Lexikon der Sportmedizin. Ambrosius Barth Verlag, Heidelberg, 1995.
  • Lippert H: Lehrbuch Anatomie. Urban & Schwarzenberg Verlag, München, 5. Aufl. 1999.