spomedial - Sportmedizin interaktiv lernen


Körperliche Aktivität und Wasserhaushalt

Körperliche Aktivität führt über eine Vielzahl von sportspezifischen Außen- und Ernährungsbedingungen (erhöhte Energie- und Wärmeproduktion, trockene kalte Umgebung, erhöhte Ventilation, Hitze, behinderte Wärmeabgabe, Sportschutzkleidung, erhöhte Kochsalz- und Proteinzufuhr) zu beträchtlichen Flüssigkeitsverluste über den Schweiß und die Atemluft. Eine beginnende Dehydratation (Flüssigkeitsdefizit) mindert die Temperaturregulation und beeinträchtigt darüber Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Auf der linken Seite der untenstehenden Abbildung ist der Verlauf von Herzfrequenz und Körpertemperatur bei ausreichend hydrierten vs dehydrierten Sportlern während einer 2 h Ergometerbelastung dargestellt. Bei ausreichender Wasserzufuhr ist sowohl die Körpertemperatur als auch die Herzfrequenz deutlich niedriger.

Auf der rechten Seite des Bildes sind die Auswirkung der aufgenommenen Flüssigkeitsmenge (Fl) auf die subjektiv empfundene Intensität einer 2 h Ergometerbelastung dargestellt. Je höher die Flüssigkeitszufuhr umso niedriger wurde die Belastungsintensität empfunden.

  

Die untenstehende Tabelle verdeutlicht die körperliche und mentale Verminderung der Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit des Flüssigkeitsdefizits. Es ist zu beachten, daß bei subjektivem Empfinden von Durst bereits ein Wasserdefizit von 1-3 % vorliegt. Da schon bei bei einem Wasserdefizit von 2 % eine Verminderung der Leistungsfähigkeit vorliegen kann, sollte durch rechtzeitiges Trinken ein Durstgefühl vermieden werden.

Folgen der Dehydratation