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Diabetes mellitus Typ I

Therapie

Das wichtigste diagnostische Hilfsmittel in der Therapie des Diabetes mellitus ist die Messung des Blutzuckers. Nüchternblutzucker-Werte größer als 126 mg/dl gelten als krankhaft. Zusätzlich wird der HbA1c-Wert bestimmt. Dieser Wert wird auch Blutzuckergedächtnis genannt, da er eine Beurteilung der Diabeteseinstellung für die zurückliegenden 12 Wochen erlaubt. Haben Diabetiker HbA1c-Werte von weniger als 7%, ist ihr Blutzucker gut eingestellt und es ist davon auszugehen, dass die Maßnahmen zum Bewältigen des Diabetes wirksam sind.

Das wesentliche Prinzip der Insulintherapie bei Diabetes mellitus Typ I ist es, den Blutzucker innerhalb physiologischer Grenzen zu halten.
Man unterscheidet drei verschiedene Insulinbehandlungen:

  • Konventionelle Insulintherapie
  • Intensivierte konventionelle Insulintherapie
  • Insulinpumpentherapie

werden die Essensmengen und die Essenszeiten an die gespritzten Insulinmengen angepasst. Bei den beiden anderen Behandlungsmethoden läuft es umgekehrt. Die Insulindosis wird der Nahrungsmenge und der körperlichen Aktivität angepasst. Damit lässt sich der Tagesablauf viel freier gestalten. Vorraussetzung ist eine intensive Schulung sowie die Bereitschaft, seine Blutzuckerwerte täglich mehrfach zu messen.