spomedial - Sportmedizin interaktiv lernen


Schäden und Verletzungen ausgewählter Körperregionen

Sportverletzungen entstehen durch eine akute Krafteinwirkung, die die Belastbarkeit des Bewegungsapparates überschreitet. Der Sportschaden ist Folge einer chronischen Überlastung, die zunächst zu Mikrotraumen führen kann. Erst ihre Summation führt zum Schaden.

Die Verletzung kann durch Gegnereinwirkung, Sportgerät, aber auch durch die eigene Muskulatur (Apophysenausriss, Entenschnabelfraktur) hervorgerufen werden.

Vorgestellt werden typische Verletzungen und Schäden im Bereich der großen Gelenke, Diagnostik, Therapie und Prognose. Die Behandlung von Sportlern/innen erfolgt nach üblichen unfallchirurgischen Richtlinien, auch die Ausheilungszeit ist bei Sportlern/innen nicht verkürzt. Allerdings ermöglichen hohe Motivation und gute Kondition der Sportler/in oft eine schnelle Rehabilitation, was gelegentlich eine zu frühe Belastbarkeit der geschädigten Struktur vortäuschen kann (z. B. bei Fußballern/innen nach einer Kreuzbandruptur).

Ob eine Prävention durch spezielles Aufwärmen, Muskeltraining (Beseitigung sog. Dysbalancen) möglich ist, ist bisher nicht durch aussagekräftige wissenschaftliche Studien belegt.

Ziel:

Das Modul soll häufige Sportverletzungen darstellen, typische Unfallmechanismen erläutern, Möglichkeiten der Prävention diskutieren und auf die Folgen (sportliche Belastbarkeit) hinweisen.

Der/die Studierende soll Ursache, Diagnose, Therapie und Prognose häufiger Sportverletzungen kennen lernen und präventive Möglichkeiten kritisch diskutieren können.

Voraussetzung:

Grundkenntnisse der Anatomie (große Gelenke), Grundkenntnisse der Physiologie und Biomechanik.