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Knochen

Der Knochen bzw. das knöcherne Skelett bildet das passive Stützsystem des menschlichen Körpers. Der Knochen kann sich veränderten Belastungsformen durch Ausrichtung seiner Knochenbälkchen anpassen, er ist verantwortlich für das Längen- und Breitenwachstum im Kindes- und Jugendalter. Er stellt den Ca++ -Speicher des Körpers dar.

Der Knochen wird ständig umgebaut, sein Stoffwechsel wird hormonell gesteuert (Parathormon, Calcitonin), er reagiert auf Belastung aber auch auf fehlende Belastung. Der kindliche Knochen bietet durch seine Wachstumsfugen einige Besonderheiten (s. Modul 1).

Vereinfachte Darstellung der Knochenbälkchen am Beispiel des Hüftgelenks

Überwiegt im Alter der Knochenabbau, entsteht die Osteoporose – verbunden mit einer erhöhten Frakturgefahr. Der Knochen passt sich sehr gut an Belastungen an – vorausgesetzt, ihm bleibt ausreichend Zeit für diese Adaptation. Ständige „Überforderung“ führt zum Ermüdungsbruch.