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Blut und Sport

Einleitung

Der Mensch verfügt ungefähr über 4 bis 6 Liter Blut (6 % bis 8 % seines Körpergewichts). Es besteht etwa zur Hälfte (45 %) aus Blutzellen und zur anderen Hälfte (55 %) aus Blutflüssigkeit (Plasma).

Der Anteil der Blutzellen am Gesamtblut wird als Hämatokrit bezeichnet und in Prozent angegeben. Blutzellen werden auch Blutkörperchen genannt, weil die Mehrheit unter ihnen, die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und die Thrombozyten (Blutplättchen), keinen Zellkern mehr besitzen und damit keine echten Zellen darstellen.

Gegen Verletzungen ist das Blut durch das Gerinnungssystem, gegen Verstopfungen durch das Fibrinolysesystem geschützt.

Die Aufgaben des Blutes sind der Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid, von Nährstoffen, Ausscheidungsprodukten, Wärme, Hormonen, Abwehrstoffen und Baustoffen.
  

Weiter dient es der Regulation des Säuren-Basen Haushalts sowie des Elektrolyt- und Wasser-Haushalts.
Das Blut verändert sich in seiner Zusammensetzung und seinem Volumen sowie in seinen Transporteigenschaften unter Arbeits- und Trainingsbedingungen.

Es passt sich unterschiedlichen Umweltbedingungen an und wird durch pathophysiologische Situationen und Erkrankungen beeinflusst. Im Bereich des Sports können durch seine Manipulation teilweise enorme Leistungsverbesserungen erreicht werden.

 

   Projektträger Bundesministerium für Bildung  und Forschung    Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

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