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Eisenmangel

Der Eisenmangel ist eine der häufigsten Komplikationen, die im Sport auftreten können. Das Eisen wird als zentrales Atom im Porphyrinring (Häm) des Hämoglobins und des Myoglobins zur Bindung des Sauerstoffs benötigt. Die gleiche Aufgabe besitzt es in den Zytochromen der Atmungskette.

Bei ungenügendem Angebot wird zunächst der Hämoglobingehalt der neugebildeten Erythrozyten reduziert, bei größerem Mangel wird die Bildungsrate der Erythrozyten verkleinert.

Die Gesamtmenge an Eisen beträgt 4 bis 5 g bei einem untrainierten männlichen Erwachsenen; davon sind ca. 70 bis 80 % als funktionelles Eisen im Hämoglobin (ca. 65 %), im Myoglobin und in den Zytochromen gespeichert.

Die restlichen 20 bis 30 % liegen als Speichereisen, hauptsächlich als Ferritin (zumeist intrazellulär, aber auch im Plasma) und z.T. als Hämosiderin vor.


Die durchschnittliche tägliche Eisenaufnahme und Eisenausscheidung beträgt beim Mann ca. 1 mg und bei der Frau ca. 1,5 mg. Da nur ein Teil des Nahrungseisens resorbiert wird, liegt die empfohlene tägliche Menge bei 10 mg für Männer und 15 mg für Frauen.


Weitere Details zum Eisenmangel:

  • Diagnostik
  • Stadien
  • Symptome
  • Eisenkreislauf

 

   Projektträger Bundesministerium für Bildung  und Forschung    Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

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