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Ätiologie, Einteilung

Ätiologie

Die Ursachen von Herzrhythmusstörungen sind sehr vielfältig. Generell kann jede Störung des Herzens aber auch eine Vielzahl von Störungen anderer Organsysteme Herzrhythmusstörungen verursachen. Entscheidend ist dabei, dass es zu einer Störung der physiologischen Verhältnisse am Herzen kommt. Dies ist grundsätzlich bei allen Herzerkrankungen (z.B. KHK, Myokarditis, Klappendefekte, Kardiomyopathien) möglich. Aber auch Elektrolytstörungen sowie Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und hormonelle Störungen führen zu einer Veränderung der physiologischen Verhältnisse und sind daher eine häufige Ursache für Herzrhythmusstörungen.

Zahlreiche Organsysteme sind an der Regulation von Elektrolyt- Säure-Base- und Hormonhaushalt direkt beteiligt (z.B. Nieren, Leber, Gastrointestinaltrakt, Schilddrüse), nahezu alle können darauf Einfluss nehmen.

Einteilung der Herzrhythmusstörungen

Die Herzrhythmusstörungen werden in Erregungsleitungs- und Erregungsbildungsstörungen unterschieden. Die Erregungsbildungsstörungen werden weiter in orthotope und heterotope Störungen unterteilt. Weiterhin werden

Herzrhythmusstörungen auch nach ihrem Entstehungsort in ventrikuläre (auf Kammerebene) und supraventrikuläre (auf Vorhofebene) Störungen oder nach Frequenz in tachykarde oder bradykarde Herzrhythmusstörungen differenziert.