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Kardiomyopathie

Unter dem Begriff Kardiomyopathie werden Herzmuskelerkrankungen mit kardialer Funktionsstörung ohne erkennbare Ursache zusammengefasst. In der Regel handelt es sich um genetisch determinierte Krankheitsbilder. Man unterscheidet in erster Linie zwischen zwei Formen: die hypertrophe und die dilatative Kardiomyopathie. Zwei weitere Formen, die arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie und die restriktive Kardiomyopathie, sind hingegen sehr viel seltener. Die hypertrophe Kardiomyopathie gilt als häufigste kardiale Todesursache bei jüngeren Personen, so auch bei Sportlern unter 35 Jahren.

Lernvoraussetzungen:

Um dieses Kapitel erfolgreich bearbeiten zu können, sollten Grundkenntnisse in den folgenden Teilbereichen vorhanden sein:

  • Aufbau und Arbeitsweise des Herzens
  • Funktion des Blutkreislaufs

Lernziele:

In diesem Kapitel werden folgende Lernziele formuliert:

  • Hypertrophe Kardiomyopathie
  • Dilatative Kardiomyopathie